Aphorismus #527

Das Kopftuch ist die Flagge der Trennung der Geschlechter und der „Andersartigkeit“, sprich Minderwertigkeit der Frauen. Es teilt Mädchen und Frauen in gute und schlechte. Da hilft es auch nicht, wenn die Kopftuchträgerinnen immer wieder runter beten, Männer und Frauen seien vor Gott gleichwertig. Gleichwertig bedeutet eben nicht gleichberechtigt.

Seyran Ateş, deutsche Frauenrechtlerin und Autorin türkisch-kurdischer Herkunft hat einen klaren Blick darauf, worum es beim Kopftuch wirklich geht.

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Aphorismus #526

Endlich, die FDP ist wieder in der Regierung!

Quelle: Haus der Geschichte BonnNur mal so zur Erinnerung, woher die ach so Liberalen herkommen.*
Es dauerte nach der Wahl 1949 nur zwei Jahre, bis in trauter Eintracht mit den anderen Parteien  dieses Ziel erreicht war.
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* Noch ein Plakat zum Thema.

Aphorismus #525

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.

Von einem unbekannten Autor, gefunden hier.

Veröffentlicht in: on Donnerstag, 29. Oktober 2009 at 00:02  Hinterlasse einen Kommentar  
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Aphorismus #524

Das stärkste Argument gegen Gott wäre -
der Beweis seiner Existenz.

Motto des Romanes „Stollbergs Inferno“ von Michael Schmidt-Salomon

Aphorismus #523

Es kommt gewiss nicht bloß auf den Körper einer Frau an. Auch die Dessous sind wichtig.

Karl Kraus (1874 – 1936)

Veröffentlicht in: on Dienstag, 27. Oktober 2009 at 00:02  Hinterlasse einen Kommentar  
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Aphorismus #522

Endlich: Das Kabinett Merkel steht!

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Veröffentlicht in: on Montag, 26. Oktober 2009 at 00:02  Hinterlasse einen Kommentar  
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Aphorismus #521

Wort zum Sonntag #24

Die 7 kosmischen Gesetze der Esoterik und anderer Wahnsinn

0. Irdische Vorbemerkung

Welche? WELCHE? WELCHE  DIESER ANGEBLICH EWIGEN WAHRHEITEN GELTEN DENN JETZT? Im Netz spuken verschiedene verschiedene Varianten herum, aber alle mit dem Anspruch universaler Gültigkeit. Aber jede für sich erheb den Anspruch: DAS ALLEIN ist die Wahrheit, wenn nicht göttlich, so doch mindestens kosmisch, und sie allein bestimmt dein Leben! Aber welche denn, verdammt noch mal?  Ähnlich wie in der Bibel mit ihren oft sich komplett widersprechenden Angaben zu ein und derselben Geschichte oder zu ein und derselben Glaubenslehre ist es auch hier: die ewige Wahrheit gibt es in vielen Varianten, aber ALLE beanspruchen DIE EINE EWIGE GÜLTIGE zu sein. Lächerlich.
Da in so mancher Diskussion nicht nur im privaten Rahmen, sondern immer wieder auch im öffentlichen, und sei es nur beim 3sat-Guru Scobel, Dinge gesagt werden, denen diese kosmischen Gesetzen zu Grunde liegen, gebe ich hier eine kleine Handreichung in bewährt bissiger Manier. Von den verschiedenen Versionen habe ich mich für die gängigste entschieden, die angeblich vom Hermes Trismegistos stammt. Mehr muss man wirklich nicht kennen, denn bei allen Unterschieden im Kleinen ist es doch irgendwie immer das gleiche Eso-Geblubber. Weil ich nicht weiß, wie es sich mit den Urheberrechten an diesen Dämlichkeiten verhält, werde ich nicht den gesamten Text zitieren. Habe keine Lust für so einen Stuss auch noch abgemahnt zu werden. Der Leser kann ja ein Fensterlein oder ein Tabilein  mit jener hermetischen Seite aufmachen und en detail nachlesen, wenn er denn genug leidensfähig ist.
In der Hoffnung dem geneigten Leser für das nächste Gespräch mit den Reiki/ Heilsteine/ Tarot/ Astrologie/ Kristallkinder/ Channeling oder sonstwas Begeisterten Futter zu liefern! So sei es, frisch ans Werk!

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Aphorismus #520

Eines der meist gecoverten Songs der 1960er in den USA war Gloria von Them / Van Morrison: ein von dem Sprachspiel Gloria= Ruhm/ Ehre Gottes und Gloria als  Mädchennamen lebende kurze schnelle Nummer. (Was VM später daraus gemacht hat, ist gelinde gesagt, eine Lachnummer….)
Die Datenbank des wunderbaren Internet-Radios „Beyond the Beat Generation“ listet 27 mal dieses Stück. Gecovert von (leider nur seinerzeit) namhaften Bands wie „13th Floor Elevators“ oder  „The Shadows of Knight„, vor allem aber von unbekannten Gruppen, die es exakt zu einem Acetat oder einem Tape gebracht haben: diesem Lied, das es nicht einmal zu späten youtube-Ehren gebracht hat. Gloria war so etwas wie das Lieblingsstück der US-Garage-Punk-Bands, die nach der British Inavasion wie Pilze aus dem Boden schossen, und deren Kurze Blüte mit der psychedelic era schon wieder vorbei war.
Auch nach dieser Zeit wurde es immer wieder gecovert: in der Wiki sind ebenfalls jede Menge kleiner und großer Bands verzeichnet, die sich daran versuchten.
DIE Cover-Version, die weit mehr war als nur das x-te versuchte Nachspielen eines Titels, der zwar textlich Null zu bieten hatte, aber dafür umso mehr musikalisch hergibt, das war die Neufassung von Patti Smith, die dem Stück seine ursprüngliche rohe Energie zurückgab und den harmlosen Text eine Wendung gab, die 1975 noch unerhört war: lesbische Liebe. Und am Anfang des Songs steht eine Zeile wie ein lauter Aufschrei:

Jesus died for somebody’s sins but not mine

CBGB’s im Rockpalast – Unerhört!

Aphorismus #519

Sing-Sing ist der unfreiwillige Aufenthalt jener New-Yorker, die gefaßt werden, die übrigen New-Yorker, die nicht gefaßt werden, haben ihre Büros in der Wall Street.

B. Traven (gest. 1969), Der Schatz der Sierra Madre
B. Traven, der unter diesem Pseudonym schreibende Verfasser „proletarischer Abenteuerromane“ wusste, was sich bis heute nicht wirklich geändert hat…

Aphorismus #518

Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwürfigkeit. Sein Geist ist der Tyrannei zu günstig, als dass sie nicht immer suchen sollte, daraus Gewinn zu ziehen. Die aufrichtigen Christen sind dazu geschaffen, Sklaven zu sein, sie wissen es auch und beunruhigen sich darüber kaum, da dieses kurze Erdenleben einen zu geringen Wert in ihren Augen hat.

Jean Jacques Rousseau (1712 – 1778), Der Gesellschaftsvertrag oder Die Grundsätze des Staatsrechtes (1758) – IV. Buch 8. Die bürgerliche Religion

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