Aphorismus #739

David, you have to let me play Frank because I am Frank.

Dennis Hopper (1936 – 2010) in einem Telefonat mit David Lynch nachdem er das Drehbuch von Blue Velvet gelesen hatte.

Das ist wohl die bekanntestes Szene aus Blue Velvet. Leider ohne den eigentlichen Anfang, wo Frank hereinkommt, sich hinsetzt und Dorothy (Isabella Rossellini) befiehlt, ihre Beine zu spreizen. – In einem Interview erzählt Hopper, dass Rossellini kein Höschen anhatte. Und er nichts davon wusste!
Wenn’s nicht stimmt, so ist es doch gut erfinden. ;-)

R.I.P. Dennis Hopper

Veröffentlicht in: on Montag, 31. Mai 2010 at 00:02  Hinterlasse einen Kommentar  
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Aphorismus #738

Wort zum Sonntag #55

Warum ich kein Christ bin – Teil II

Teil I: Die Bibel, ein orientalisches Märchenbuch

Teil III: Gnade dir Gott!
Die selbst ernannte Religion der Liebe kennt keine Gnade, keine Liebe, keine Menschlichkeit

Teil IV. Christlicher Verfolgungswahn – Ketzer, wohin man blickt!

Teil V: Der größte Feind der Vernunft ist das Christentum (und die anderen Religionen)

Teil VI: Das Weib schweige in der Gemeinde. Und nicht nur dort!

Teil VII: Von wegen „lieber Gott“

2. Erbsünde – Gott, was sind wir alle schlecht!

2.1. Paulus- Selbst- und Menschenhass aus Prinzip

Irgendwer muss dem kleinen Paulus ständig vorgesagt haben, was für ein schlechter und gottloser Kerl er sei, so dass er sich später nicht anders zu helfen wusste, als ALLEN Menschen denselben Defekt zu unterstellen. Selbst- und daraus resultierender allgemeiner Menschenhass scheint mir bei ihm der Antrieb seines Denkens und Missionierens zu sein, ganz bestimmt nicht ein Auftrag und eine Offenbarungen vom „Herrn“, wie er behauptet. Sein wichtigstes Werk- wichtig, weil er hier seine Theologie zusammenfasst- ist der Römerbrief. Und der spricht Bände. Nicht über Gott und Welt, sondern über die verquere Gedankengebäude des Misanthropen Paulus.
In einem wahren Parforce-Ritt durch die Psalmen, klaubt er in Römer 3, 9-18 alles zusammen, was in sein düsteres Menschenbild passt:

9 Was sagen wir denn nun? Haben wir Juden einen Vorzug? Gar keinen. Denn wir haben soeben bewiesen, dass alle, Juden wie Griechen, unter der Sünde sind, 10 wie geschrieben steht: »Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. 11 Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. 12 Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Psalm 14,1-3). 13 Ihr Rachen ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen betrügen sie (Psalm 5,10), Otterngift ist unter ihren Lippen (Psalm 140,4); 14 ihr Mund ist voll Fluch und Bitterkeit (Psalm 10,7). 15 Ihre Füße eilen, Blut zu vergießen; 16 auf ihren Wegen ist lauter Schaden und Jammer, 17 und den Weg des Friedens kennen sie nicht (Jesaja 59,7-8). 18 Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen (Psalm 36,2).«

Was ist das denn? Wahllos ein paar Psalmen-Halb- oder Viertel-Verse ohne Erklärung, ohne Rücksicht auf den Zusammenhang aneinanderpappen? Das hat so viel Beweiskraft wie die Bibelauslegungen der Zeugen Jehovas. Kein Mensch kann da folgen, kann nachfragen, kann mitdenken. Und das soll er auch gar nicht.. Paulus haut dem Leser seine „Wahrheit“ wie ein nasses Handtuch um die Ohren. Es geht ihm mehr um Wirkung als um Argumentation. Letztere ist nur Mittel zum Zweck. Leider. Denn das ist noch heute so bei seinen Nachfolgern, den Erweckungspredigern, Evangelisten, Missionaren und Hauskreisleitern. Mit derselben Methode könnte man, böse gesprochen, das Telefonbuch von Tokio nehmen, und die Relativitätstheorie herauslesen. Man muss nur eklektizistisch vorgehen wie Herr P. und dann das ganze noch etwas drehen, ziehen und strecken solange bis es passt. Genau so gewinnt Paulus seine „Erkenntnis“ über die unumstößliche, absolute Sündhaftigkeit des Menschen. Er hat sie nicht aus dem AT, sondern er hat sie ganz einfach hineingelesen. Eisegese in Reinkultur. Das Ergebnis stand von Anfang an fest.
Der Mensch ist Sünder. Und sonst nichts. Basta! Diese unduldsame, ja arrogante Art des Paulus ist schon seinen Zeitgenossen auf die Nerven gegangen. Darum thematisiert er dies im 2. Korintherbrief. Da lässt er sich seitenweise über das „Rühmen“ und über seinen persönlichen Auftrag von Jesus aus. Langweilig. Nervig. Selbstverliebt. Denn gerade dadurch, dass er betont, dass ALLE Sünder sind, und sich immer brav und demütig verbal mit einschließt, hebt er sich über alle anderen, denn er WEISS es, er hat’s gefunden, ihn hat Gott beauftragt, den Menschen diese „frohe“ Kunde zu bringen. Im 2. Korintherbrief lässt er sich ausgiebig darüber aus. Ein besonderer „Höhepunkt“ ist die Abrechnung mit seinen echten oder vermeintlichen Gegnern mit anschließendem ganz bescheidenen Eigenlob in 2. Kor 11, 22-31:

22 Sie sind Hebräer – ich auch! Sie sind Israeliten – ich auch! Sie sind Abrahams Kinder – ich auch! 23 Sie sind Diener Christi – ich rede töricht: ich bin’s weit mehr! Ich habe mehr gearbeitet, ich bin öfter gefangen gewesen, ich habe mehr Schläge erlitten, ich bin oft in Todesnöten gewesen. 24 Von den Juden habe ich fünfmal erhalten vierzig Geißelhiebe weniger einen; 25 ich bin dreimal mit Stöcken geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht trieb ich auf dem tiefen Meer. 26 Ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch Flüsse, in Gefahr unter Räubern, in Gefahr unter Juden, in Gefahr unter Heiden, in Gefahr in Städten, in Gefahr in Wüsten, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr unter falschen Brüdern; 27 in Mühe und Arbeit, in viel Wachen, in Hunger und Durst, in viel Fasten, in Frost und Blöße; 28 und außer all dem noch das, was täglich auf mich einstürmt, und die Sorge für alle Gemeinden. 29 Wer ist schwach, und ich werde nicht schwach? Wer wird zu Fall gebracht, und ich brenne nicht? 30 Wenn ich mich denn rühmen soll, will ich mich meiner Schwachheit rühmen. 31 Gott, der Vater des Herrn Jesus, der gelobt sei in Ewigkeit, weiß, dass ich nicht lüge.

Wie „bescheiden“ das doch ist: Er ist schwach, verfolgt, herumgestoßen. Könnte man fast Mitleid mit ihm haben, wenn nicht gleichzeitig sein Ego bis zum Himmel reichen würde: Ich habe MEHR gearbeitet als sie alle! Paulus ist wirklich kein Typ, mit dem man gerne einen Diskussion führt. Er war wohl eher von jener Sorte, wie sie heute bei Anne Will oder Frank Plasberg sitzen, ständig anderen ins Wort fallen, keinen Millimeter von ihrem Standpunkt abrücken und ganz groß auf ihrer Stirn geschrieben haben: „ICH HABE RECHT!“ Nur geht ein Paulus den entscheidenden Schritt weiter. Auf seiner Stirn steht: „ICH HABE RECHT, weil es in der BIBEL steht, weil es GOTT mir selbst gesagt hat, weil ich IM AUFTRAG DES ALLMÄCHTIGEN rede und handle.“ Damals wie heute, sollte man die Füße in die Hände nehmen und weit weglaufen von solchen „Menschenfischern“. Es geht ihnen nicht um Gott, es geht ihnen nicht um ihre Schäflein, es geht ihnen einzig um ihr eigenes schwaches Ego, das sie aufblähen durch die Menge derer, die ihnen folgen. Ich hatte das Vergnügen solches zu erleben….

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Aphorismus #737

I want to put a ding* in the universe.

Steve Jobs
Bescheidenheit war noch nie das Ding des iGods, der von seinen iFollowers so glühend verehrt wird. Gestern war mal wieder iGottesdienst in den App Stores. Aber zum Glück ist dem Universum ein Herr Jobs so was von egal. Da braucht es schon einiges mehr, um die Raumzeit zu „verbiegen“. :-P
__________
*ding = Beule, Delle

Aphorismus #736

Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.

Carl von Clausewitz
Ein besonderer Dank an den Bundespräsidenten, dass er an diese alte staatsmännische „Weisheit“ erinnert hat. (s.u.)

Veröffentlicht in: on Freitag, 28. Mai 2010 at 00:02  Hinterlasse einen Kommentar  
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Alter Hut

Alle Welt regt sich auf, weil Bundes-Horst in einem Interview mal wieder was gesagt hat. Im Deutschlandradio dieses:

Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen. Alles das soll diskutiert werden und ich glaube, wir sind auf einem nicht so schlechten Weg.

Dabei sagte Angela M. schon bei der letzten Wahl in einem Wahlspot:

Unsere soziale Marktwirtschaft muss in der ganzen Welt verankert werden.

Letzteres war am im Aphorismus #490 am 24.September 2009 hier nachzulesen. Kommentiert mit folgendne Worten: Man kann davon ausgehen, dass sie diese Drohung ernst meint. Am deutschen Wesen soll noch immer die Welt genesen. Und wird es doch nie tun.
Also liebe Berufs-Empörlinge. Unsere Politiker haben aus ihren Absichten noch nie einen Hehl gemacht. Man muss nur richtig hinhören.

Köhler steht damit in „guter“ präsidialer Tradition. So wie einst Herzog über den Sozialstaat herzog (scnr) und Deutschland einen Ruck versetzen wollte- und damit dem ganzen neoliberalen „Reform“-Wahn inkl. Hartz IV verbal mit vorbereitete-, so tut es jetzt sein Nach-Nachfolger* beim Thema Krieg. Wurde auch Zeit. Für die Beteiligung am Kosovo-Krieg musste noch ein fingierter Hufeisenplan herhalten. Die Schau, die Scharping damals mit Schautafel und anderen „Beweisen“ abzog, war ganz dieselbe wie wenig später die von Powell im Sicherheitsrat mit den angeblichen mobilen Chemiewaffen-Laboratorien im Irak. Beides Luftnummern, beides nur dazu da, dem Volk einen Krieg zu verkaufen, den es nicht wollte. – Über den bösen Bush im Speziellen und den bösen Ami im Allgemeinen lässt sich ja so vortrefflich herziehen. Besonders als Deutsche. Warum nicht über die Sauereien unserer Politiker? Die waren und sind nicht weniger imperial! Nur hat Deutschland etwas weniger Waffen, vor allem aber keine Atomsprengköpfe.
Beim Afghanistan-Einmarsch waren es „humanitäre“ Gründe, die uns zum Mitmachen regelrecht „zwangen“: Unterdrückte Frauen, eine islamistische Schreckensherrschaft, und natürlich der Krieg gegen den Terror, der jeden und alles bedroht! Jetzt sind wir am Hindukusch. Die Frauen tragen wieder Burka. Die Wahlen sind alles andere als demokratisch. Das Sagen haben außerhalb von Kabul die Warlords, die mehr und bessere Waffen haben, d.h. die mehr und bessere Mohnfelder zur Finanzierung ihrer Privatkriege kontrollieren.
Köhler schlägt also nun vor, endlich diese ganzen hohlen Rituale und konstruierten Kriegsgründe wegzulassen, und stattdessen gleich zu sagen: Deutschland braucht Öl. Rheinmetall muss ein paar Ladenhüter loswerden. Das Land xy hat gefälligst seine Märkte zu öffnen für Siemens, VW & Co. Oder wenigstens für die hochsubverntionierte Hühnermägen oder -herzen, die bei uns keiner (mehr) kauft.
Schöne Neue Weltordnung. Und Deutschland ist vorne mit dabei.
______________
* Erinnert sich noch jemand an den, der dazwischen war? Wie hieß der noch gleich? Ach ja, als Bruder Johannes war ja mehr als Briefseelsorger, Beichtvater und Seelentröster tätig denn als Ruck-Redner.

Aphorismus #735

Mal was „Religiöses“

Now I’ve heard there was a secret chord
That David played, and it pleased the Lord
But you don’t really care for music, do you?
It goes like this
The fourth, the fifth
The minor fall, the major lift
The baffled king composing Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah
Hallelujah

Text und Musik von Leonard Cohen; vorgetragen von John Cale

Veröffentlicht in: on Donnerstag, 27. Mai 2010 at 00:02  Hinterlasse einen Kommentar  
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Aphorismus #734

If–

If you can keep your head when all about you
Are losing theirs and blaming it on you;
If you can trust yourself when all men doubt you,
But make allowance for their doubting too;
If you can wait and not be tired by waiting,
Or, being lied about, don’t deal in lies,
Or, being hated, don’t give way to hating,
And yet don’t look too good, nor talk too wise;

If you can dream – and not make dreams your master;
If you can think – and not make thoughts your aim;
If you can meet with triumph and disaster
And treat those two imposters just the same;
If you can bear to hear the truth you’ve spoken
Twisted by knaves to make a trap for fools,
Or watch the things you gave your life to broken,
And stoop and build ‘em up with wornout tools;

If you can make one heap of all your winnings
And risk it on one turn of pitch-and-toss,
And lose, and start again at your beginnings
And never breath a word about your loss;
If you can force your heart and nerve and sinew
To serve your turn long after they are gone,
And so hold on when there is nothing in you
Except the Will which says to them: „Hold on“;

If you can talk with crowds and keep your virtue,
Or walk with kings – nor lose the common touch;
If neither foes nor loving friends can hurt you;
If all men count with you, but none too much;
If you can fill the unforgiving minute
With sixty seconds’ worth of distance run -
Yours is the Earth and everything that’s in it,
And – which is more – you’ll be a Man my son!

Rudyard Kipling (1865 – 1936)
Hier und hier gibt es zwei deutsche Übersetzungen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten.

Veröffentlicht in: on Mittwoch, 26. Mai 2010 at 00:02  Hinterlasse einen Kommentar  
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Negermusik

Es ist noch gar nicht so lange her, dass alles, was jenseits vom tümlichen, massenkompatiblen oder schlagerischen Mainstream aus einem Lautsprecher tönte, solch Etikett erhielt. Andere sagten gleich Judenmusik, oder sprachen von Hottentotten, von entartet, krank, satanisch etc. pp. In den 70ern war solches noch gang und gäbe. Dass solche Zeiten noch lange nicht vorbei sind, bzw. dass die Geister wieder losgelassen sind, die mit der verhasster Musik am liebsten gleich Hörer und Musiker aus dem faulenden Volkskörper herausschneiden wollen, beweist ein Beispiel dieser Tage, das eine obrigkeitliche Zensur, eine amtliche Willkür und eine am „gesunden“ Volksempfinden gebildete Geschmacksdiktatur sichtbar macht, wie man sie eigentlich nicht mehr für mögliche gehalten hätte.
Der kleinbürgerliche Rollback geht weiter und weiter.
Man mag zu Death-Metal, seinen Ritualen, Symbolen und seiner Ikonographie stehen, wie man mag, aber einen jungen Lehrer als „psychisch krank“ zu bezeichnen, ihn behördlich zu melden und ihn schließlich zur Kündigung zu zwingen, nur weil man Aversionen gegen ein Platten-Cover hat, das strotzt nur so von Kleingeisterei, Krähwinkelei und Blockwartmentalität.
Aber in einer Zeit, in der alle Probleme, die Jugendliche in ihrer Pubertät haben, auf die Medien, auf Killerspiele, auf Handy-Pornos, das Internet- kurzum auf alle neuen technischen Errungenschaften der letzten 30 Jahre- projiziert werden; in einer Zeit, in der nicht nach den Bedingungen gefragt wird, wie heute Aufwachsen in einer postindustriellen und spätkapitalistischen Welt aussieht; in einer solchen Zeit, in der nach allen möglichen Schuldigen gesucht wird, drängt sich ein growlender Ethik-Lehrer den selbst ernannten Sittenwächtern nahezu auf. – Perversling! Jugendverführer! Satanist! Es ist das Dielmma des alten und neuen Faschismus, dass er seine spießige biedermeierliche Heile-Welt-Idylle mit der nicht zu bremsenden kapitalistischen Technik-Nutzung in den Fabriken, insbesondere aber eine solche über die Medien, unter einen Hut bringen muss. Gelöst wurde solches in den 30ern durch die Behauptung einer jüdischen Vorherrschaft in der Medienwelt, beispielhaft gemacht an der Disqualifizierung von allem, was nicht ins volksdeutsche Konzept passte, als entartet oder eben als Negermusik.
Es scheint so, als wäre man in Württemberg mal wieder dort angekommen, wo sich das deutsche Volksempfinden am wohlsten fühlt: in der Verurteiluing alles Fremden und der Forderung nach Ausmerzung desselben. Der Schoß ist fruchtbar noch…

Der Artikel mit weiteren links dazu findet sich hier.

Was für ein furchtbar entartetes Ding die Musik des Gemaßregelten ist, kann man auf der Homepage von Debauchery nachvollziehen. ENTARTET! Als Hörbeispiel: Chainsaw Masturbation. PERVERS! UNDEUTSCH!

Aphorismus #733

Der Rum ist das fröhliche Kind des Zuckerrohrs.

Fernando Campoamor, geb. 1914, Journalist, Schriftsteller, Freund und Saufkumpan Hemmingways auf Kuba, Gründer des Hemmingway-Museums in Havanna. Er hat seinen Freund inzwischen  um beinahe 50 Jahre überlebt. Er raucht seine Zigarre und trinkt seinen Mojito noch heute. Irgendwas müssen die auf Kuba falsch machen, dass selbst Säufer und Raucher so alt werden. Das kann sich ja das beste Gesundheitssystem nicht leisten.

Veröffentlicht in: on Dienstag, 25. Mai 2010 at 00:02  Hinterlasse einen Kommentar  
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Aphorismus #732

Meine Beziehung zum Tod ist immer dieselbe geblieben. Ich lehne ihn strikt ab.

Woody Allen bei einer Pressekonferenz dieser Tage in Cannes

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