Aphorismus #978

Wort zum Sonntag #86

aus Monty Python‘s Meaning of Life (Der Sinn des Lebens)

 

Geldsackjahr

Wie so viele andere auch, habe ich heute morgen diese Mail bekommen:

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Dieser Januar

„Dieser Januar hat 5 Samstage, 5 Sonntage und 5 Montage in einem Monat!!!

Das gibt es nur alle 823 Jahre und wird „Geldbeutel- oder Geldsackjahr“
genannt.

Sende diese Mail an mindestens 8 acht Leute.

Die alten Chinesen sagen, dann fließt Geld… alle 823 Jahre nur einmal…

Diejenigen die nix tun verhindern den Geldfluss.

versuchen wir’s???“

Ich könnt´s gebrauchen, und man weiß ja, was die Chinesen grad anstellen,
vielleicht klappt auch das.

Gruß

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Die richtige Antwort auf solchen Mist gibt es auf Florian Freistetters Blog astrodicticum-simplex:

2011 ist kein „Geldsackjahr“

Veröffentlicht in: on Donnerstag, 27. Januar 2011 at 12:15  Hinterlasse einen Kommentar  
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Aphorismus #977

Die [katholische] Kirche [...] ist durch den Missbrauchsskandal unter ein allgemein gesellschaftlich akzeptiertes Zivilisationsniveau gefallen. Damit ist sie nicht nur hinter ihren eigenen Anspruch zurück gefallen, sondern hat sich außerhalb des gesellschaftlich akzeptierten moralischen Konsenses gestellt.

Dr.rer. soc. Dr. theol. Michael N. Ebertz, Professor für „Sozialpolitik, Freie Wohlfahrtspflege, kirchliche Sozialarbeit“ an der Katholischen (sic!) Hochschule Freiburg in einem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger
Wenn das mal nicht dem Herrn Professor den Lehrstuhl kostet.

Ein Wort an meine Leserinnen und Leser

Leider lege ich mal wieder eine flotte Sohle mit meiner Ziege aufs Parkett. Die bringt mich so manches Mal ziemlich aus der Balance. Deswegen ist es mir für eine unbestimmte Zeit nicht möglich, jeden Tag einen Aphorismus einzustellen. Ich werde also bis auf Weiteres mit meinen Posts zu einem unregelmäßigen Rhythmus übergehen.

Der Ungenannte

Ich bin der brennende Komet
der auf die Erde stößt
der sich blutend seine Opfer sucht
Ich bin der lachende Prophet
der eine Maske trägt
und dahinter seine Tränen zählt

Lacrimosa: Ich bin der brennende Komet

Aphorismus #976

Früher, wenn man sich keine Namen merken konnte, hieß das vergesslich. Inzwischen heißt das Alzheimer. Und wieder muss man sich einen Namen merken.

Harry Rowohlt, Pooh’s Corner

Aphorismus #975

Waffen kann man nicht mit Küssen und Kugeln nicht mit Blumen besiegen.

Isabel Allende, DER SPIEGEL, 3.11.1986

Aphorismus #974

Apokalypse in 8 Bit

Dieses wunderbare Video unserer drohenden Zukunft verdanke ich einem Hinweis bei Astrodicticum Simplex.

Aphorismus #973

Wenn man den Kopf in den Sand steckt, bleibt doch der Hintern zu sehen.

Urheber unbekannt, im Netz des öfteren zitiert.

Veröffentlicht in: on Dienstag, 18. Januar 2011 at 00:02  Kommentare (1)  
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Aphorismus #972

Damit es Kunst gibt, damit es irgendein ästhetisches Tun und Schauen gibt, dazu ist eine physiologische Vorbedingung unumgänglich: der Rausch. Der Rausch muß erst die Erregbarkeit der ganzen Maschine gesteigert haben: eher kommt es zu keiner Kunst.

Friedrich Nietzsche (1844 – 1900), Götzen-Dämmerung, Streifzüge eines Unzeitgemässen, 8. Zur Psychologie des Künstlers

Veröffentlicht in: on Montag, 17. Januar 2011 at 00:02  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meaning of Life

Wenn zwei das Gleiche tun, dann ist das noch lange nicht dasselbe.
Besonders, wenn einer davon für allmächtig gehalten wird.

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