Aphorismus #46

Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus bräuchte.

Ken Olsen (Gründer und Chef des einstigen Computerschwergewichts DEC), 1977

Veröffentlicht in: on Samstag, 5. Juli 2008 at 00:01 Kommentare (1)
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Skandal!

Hitler in Berlin zur Schau gestellt!

Aufmacher der Bild-Zeitung vom 4.7.08

Und das ist WIRKLICH ein Skandal. Wo doch der Führer mit seinem selbst gewählten Autodafé es über 60 Jahre verhindern konnte, dass seine Gebeine zur Schau gestellt wurden! Und dann das! Diesen Engländern ist ja gar nichts mehr heilig!

Veröffentlicht in: on Freitag, 4. Juli 2008 at 13:02 Kommentare (0)
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Aphorismus #44

Will man zum Beispiel eine glückliche Ehe gewährleisten, so müßte man Braut und Bräutigam unmittelbar nach der Trauung köpfen.

Terry Pratchett: Total Verhext

Veröffentlicht in: on Donnerstag, 3. Juli 2008 at 00:03 Kommentare (0)
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Aphorismus #40

Mr. Block legt sein Erspartes an

Comic vom Anfang des 20. Jhd. im Umfeld der IWW

Hier geht dieser immer noch aktuelle Comic weiter.

Veröffentlicht in: on Sonntag, 29. Juni 2008 at 00:02 Kommentare (0)
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Aphorismus #36

Die Ermordung des Erfinders stellte vielerorts eine gebräuchliche Methode des Patentschutzes dar.

Terry Pratchett, Einfach göttlich

Das Wichtigste zur Scheibenwelt in Kurzform. Wer keine Geduld hat, kann abbrechen, wenn Tod ins Spiel kommt.

Veröffentlicht in: on Mittwoch, 25. Juni 2008 at 00:02 Kommentare (0)
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Auto-Corso*

Ich mag Fußball, tue mir sogar solche Spiele wie Türkei gegen Kroatien oder Italien gegen Spanien an. Aber was dann hinterher in den Innenstädten kommt, geht mir gehörig auf den Sack Geist. Das verleidet einem den ganzen Spaß.

Bei den ganzen nationalen Besoffenheiten, die es dieser Tage zu durchleiden gilt, sobald man in das öffentliche Leben eintritt, frage ich mich natürlich: Was das ganze sol?

  1. ist es ein Geschäft. Und welcher Kapitalist ließe sich ein Geschäft entgehen? Das begann im Vorfeld mit den neuesten Flachfernsehern. Flach bezieht sich dabei auch auf das Programm! Denn das verkennen die Käufer meist, dass auch die neueste Technik das Programm keinen Deut besser macht! Dann für den zünftigen Abend mit Freunden braucht es Bier, jede Menge Bier, mit dem man gleich noch den Regenwald schützt. So kann wenigstens der letzte Säufer seinen Beitrag zur Rettung der Erde leisten! (Danke Günther Jauch!). Dazu noch Berge an Grillgut, Snacks und anderes Hüftgold: Sport macht durstig und hungrig. Besonders beim Zuschauen. Damit man seine Verbundenheit mit den Helden in der Arena vor jedermann glaubwürdig bezeugen kann, braucht es noch die richtige Fan-Ausrüstung, Fähnchen, Schminke, Trikots, Schals, Tröten und Fanfaren. Letztere sind besonders kommunikativ: Die Nachbarn könnten ja versäumt haben, dass die eigene Mannschaft ein Tor geschossen hat! Beim Kauf ist immer darauf zu achten, dass man auf jeden Fall den aller-aller-lautesten Tinnitus-Generator hat, besonders wenn man zum Public Viewing geht.
  2. ist es eine tolle Party. Und welcher Depp ließe sich die Möglichkeit zum Besäufnis entgehen? Zu den traditionellen Gelegenheiten des öffentlichen Besaufens wie Karneval, Volksfeste etc kommen jetzt nach den Meisterfeiern der Bayern (und ab und zu der anderen Mannschaften, wenn die Bayern mal wieder so gnädig sind, andere gewinnen zu lassen) nun dank des Public Viewing zu JEDEM Spiel das volle Programm: Saufen, Grölen, Autokorso ….
  3. ist zu befürchten, dass es eine konzertierte Aktion unserer Meinungsmacher ist (fälschlich auch als Medien oder gar als 4. Gewalt bezeichnet), die dem tumben Volke den angeblich ach so “gesunden” Patriotismus (NIE, NIE Nationalismus sagen, könnte ja jemand auf die richtigen Schlüsse kommen, aus welch trüben Quellen sich solcherlei Gedankengänge IMMER speisen!) schmackhafter machen will. Je brutaler, ausgrenzender, asozialer und Menschen verachtender unsere Gesellschaft wird, desto mehr braucht es Ersatzbefriedigungen, wie eine Fußball-EM oder gar einen Titel, und eben diesen neuerlichen Rückfall in den “Patriotismus”. Und das Stimmvieh macht bereitwillig mit. Muss ja richtig sein. BILD ist schwarz-rot-gold beflaggt, bei ALDI gibt’s die Fähnchen, Public-Viewing ist sowieso überall angesagt, Bier fließt in Strömen und hinterher berichtet das Fernsehen von den tollen Auto-Corsos …..

Gott geht mir das auf den Zeiger! Und da ist es mir auch egal, ob die Fahnen, die geschwenkt werden, rot sind oder rot-gelb-rot, oder weiß-blau-rot oder eben schwarz-rot-gold … Ist alles derselbe Scheiß. Jeder Nationalismus ist einer zu viel!

Nur einmal wäre ich auch mit einem Fähnchen losgezogen: Wenn Ballack nicht so einen geilen Freistoß geschossen hätte. Dann allerdings mit rot-weiß-rot.

*Dieser Beitrag beruht auf einem Foren-Post von mir in telepolis auf folgenden sehr lesenswerten Artikel: “Strafvereitelung im Amt?”

Aphorismus #33

Zur Feier des Sonntags ein sehr schönes Video zu einem uralten Thema von Flix.

Veröffentlicht in: on Sonntag, 22. Juni 2008 at 00:02 Kommentare (0)
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Aphorismus #30

Heute muss Donnerstag sein. Mit Donnerstagen kam ich noch nie zu Rande.

Von Douglas Adams (1952 - 2001) seinem Helden wider Willen Arthur Dent in den Mund gelegt. (Aus “Per Anhalter durch die Galaxis”)

Veröffentlicht in: on Donnerstag, 19. Juni 2008 at 00:02 Kommentare (0)
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Aphorismus #27

Zählen Sie Ihre Todsünden, dividieren Sie den Betrag durch die Anzahl ihrer Orgasmen und multiplizieren Sie das Ergebnis mit der laufenden Nummer ihrer letzten Steuererklärung, dann haben sie den Sinn des Lebens.

Walter Moers, Schöner denken mit dem kleinen Arschloch

Aphorismus #25

Wenn im Schulunterricht Evolutionslehre und “Intelligent Design” oder Kreationismus gleichzeitig gelehrt werden sollen, dann sollte man dieses Konzept auch bei anderen Fächern konsequent anwenden:

Tony Auth. 8/04/2005 Washington Post