Five Faves – Best of 60s US-Psychedelic

Wie ich schon mehrfach angedeutet habe, ist Psychedelic Rock meine Musik, besonders die amerikanische Ursprungsvarainte aus den tiefsten 60ern hat es mir angetan. Ich kann dem Gejaule elektrischer Gitarren in endlosen Soli, dem Gejammere einer näselnden Hammond-Orgel und den seltsamen Texten aus dieser Zeit endlos zuhören. Und das ganz ohne Zuhilfenahme von LSD oder sonstigen bewusstseinserweiternden Substanzen. Ist auch besser so: mancher ist auf einem seiner Trips hängen geblieben und kam nie wieder richtig zurück: Syd Barrett ist ein trauriges Beispiel dafür.

Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation license, Version 1.2 or any later version published by the Free Software Foundation; with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts. A copy of the license is included in the section entitled \

„Can you pass the acid test?“

5. H.P.Lovecraft

Gar so erschröcklich, wie es der Name vermuten lässt war diese Band nicht. Sie waren in Werk und Vita vielmehr ein typischer Vertreter dieser Zeit: 1967 in Chicago gegründet, wo sie auch ihr selbst benanntes erstes Album aufnahmen, zog es sie im folgenden Jahr ins Mekka der Hippie-Bewegung nach San Francisco. Hier nahmen sie HPL II auf, was schon das Ende der kurzen Bandgeschichte bedeutete. Die Nachfolgeband „Lovecraft“ brachte in den frühen 70ern zwei wenig inspirierte Rock-Alben heraus.

Der Acid-Rock von HPL war geprägt durch zweistimmigen Harmonie-Gesang und das ausgefeiltes Hammond- und/oder Cembalo-Spiel.

„The White Ship“ von HPL I mit sehr schönem Harmoniegesang

„Electrallentando“ von HPL II ein typisches Acid-Rock-Stück

4. The Doors

Nicht unbedingt die typische Psychedelic-Band, aber mit den kryptischen Texten Morrisons, der den Sound bestimmenden Hammond-Orgel und ihrer Herkunft aus LA werden sie doch gemeinhin diesem Stil zugerechnet. Was zur Band im Allgemeinen und zu Jim im Besonderen zu sagen ist, ist vielfach geschehen, deswegen enthalte ich mich hier weiterer Worte.

The End

When The Music’s Over

3. 13th Floor Elevators

Noch nie gehört? Dann wird es Zeit! Es ist keine 08/15 Psychedelic Band von der Westküste, sondern stammt aus Austin, Texas und hat ihren ganz eigenen Stil und Sound entwickelt. Geprägt von einem „quasi zweiten Bass“, dem electric Jug. Der erzeugt einen schwebenden, vibrierenden Klang, der ganz hervorragend in die psychedelische Welt der 60er passte. Man fragt sich unwillkürlich, warum nicht mehr Bands dieses eigenwillige Instrument einsetzten? Aber hör selbst!

This image is of a cover of an audio recording, and the copyright for it is most likely owned by either the publisher of the album or the artist(s) which produced the recording or cover artwork in question. It is believed that the use of low-resolution images of such covers  solely to illustrate the audio recording in question,

Übrigens: Wer als erster mir sagen kann, welcher Film mit der ersten Hörprobe beginnt, bekommt meine ungeteilte Anerkennung. Ich war auf jeden Fall schwer begeistert und war von diesem Film sofort eingenommen!

Your Gonna Miss Me – Der Jug in Aktion

Baby Blue – ein wunderbares psychedelisches Dylan-Cover

2. Jefferson Airplane

Sie waren die Vorreiter der psychedelischen Musik. Wenn sie auch nicht unbedingt die ersten waren, die psychedelisch spielten, so waren sie doch die ersten die damit außerhalb der Szene von San Francisco bekannt wurden, die ersten die damit im TV auftraten, die ersten die einen Vertrag mit einem Major hatten, die ersten die an der Ostküste und in Europa tourten … Und genau darin lag auch ihr größtes Problem. Mit dem Erfolg wurden sie immer mehr kommerziell, weichgespült und austauschbar.

Aber vorher machten sie geniale Musik und waren der Soundtrack zum Summer of Love 1967. Ihr spezieller Sound war geprägt von der charismatischen Frontfrau Grace Slick, von zwei bestens zusammenspielenden Gitarren und vom perfekt ausbalanzierten Harmoniegesang.

Copyright beim Rechteinhaber.

White Rabbit (mein Lieblingsstück) & Somebody To Love

Jefferson Airplane Live at Monterey Pop 1967

Crown Of Creation

1. Grateful Dead

Wer sonst? Das Synonym für Psychedelic Rock bis heute. Mehr braucht man eigentlich nicht zu sagen. Wikipedia und zahllose Fanseiten haben genug Stoff für jeden, der diese Band näher kennen will. Im Gegensatz zu Jefferson Airplane gingen sie nie den kommerziellen Weg, erlaubten und ermunterten ihre Fans zu Aufnahmen ihrer Live-Konzerte und sorgten so für eine Unmenge an legalen Bootlegs. Mancher Dead-Head soll so locker auf über 2000 Aufnahmen kommen. Sie lebten von den Eintrittsgeldern, den Studioplatten und dem Merchandising: und das bestimmt nicht schlecht! Einen Weg den heute 40 Jahre nach den Deads junge Bands via Internet wieder ganz neu beschreiten. So aktuell kann ein alte Hippie-Konzept sein!

Licensed under the GFDL by the author; Released under the GNU Free Documentation License.

Morning Dew  Part 1 & Part 2

New Potato Caboose/ Alligator

oder zum Stöbern und selbst Downloaden bei archive.org

Advertisements

3 Kommentare zu “Five Faves – Best of 60s US-Psychedelic

  1. danke, ungenannter. Durch High Fidelity sind bestimmt viele zu Roky/Elevators-Fans geworden. Unsereins war es natürlich schon lange vorher 😉

  2. ungenannter sagt:

    Herzlichen Glückwunsch: du hast es bisher als einziger herausbekommen.
    Wenigstens einer, der hinhört …. 😉

  3. schöne Mischung.
    Es dürfte High Fidelity nach Nick Hornbys tollem Buch gewesen sein, der mit youre gonna miss me beginnt und das Stück einem jungen Publikum näherbrachte.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s