Aphorismus #82

Zufällige Geschichtswahrheiten können der Beweis von nothwendigen Vernunftwahrheiten nie werden.

Gotthold Ephraim Lessing (1729 – 1781), dem dieser Blog ja auch seinen Namen verdankt in der Abhandlung „Über den Beweis des Geistes und der Kraft“ – Ein Argument, das m.E. bisher von keiner geoffenbarten Religion schlüssig widerlegt werden konnte. Oder anders gefragt: wie können geschichtliche Personen wie Jesus oder Mohammed und ihre wechselvollen Erlebnisse Ausweis eines dahinter stehenden Gottes sein, der mehr als nur ein Haus- und Hofgeist ist, der einen universalen Anspruch hat? Muss Offenbarung nicht zwangsläufig mit Vernunft und Aufklärung kollidieren?

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