Wahrheit scheibenweise

Der Umgang mit der Wirtschaftskrise lässt nicht darauf hoffen, dass sich Politik und Wirtschaft im Wahljahr 2009 durch Offenheit und Transparenz gegenüber den Bürgern auszeichnen werden.

Ach, wäre das schön gewesen, wenn Bernard Madoffs gigantischer Kettenbrief-Hedge-Fonds schon Mitte September aufgeflogen wäre. Der akute Teil der Finanzkrise hätte mit einem echten Täter angefangen, einem Monster im Schafspelz, und nicht mit der scheinbar seriösen Investmentbank Lehman Brothers. Einen Schuldigen für das Desaster präsentieren zu können wäre Bankern und Politikern sicher recht gewesen.

Bekanntlich ist die Sache aber leider komplizierter. Die Illusion von einem mit reichen Renditen gesegneten Finanzsystem, das die Weltwirtschaft antreibt und damit zu neuem Wohlstand führt, wurde nicht nur von den PR-Leuten an der Wall Street gepflegt. In Deutschland gab es auch nicht nur Josef Ackermann, den Lieblingsbuhmann der Kabarettisten.

Mit diesen Worten beginnt ein lesenswerter Artikel vonPeter Ehrlich aus der Financial Times Deutschland. Hier geht er weiter.

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