Aphorismus #268

Jeder der in irgendeine Form Rechte unterstützt, sollte an Dresden denken. So wird Deutschland wieder aussehen, sollten noch einmal Nationalisten an die Macht kommen.

Martin Blumentritt als Überschrift eines Offenen Briefes an J. Elsässer über die dreifache Dresdenlüge. Was Elsässers neue national gesinnten Mitstreiter der Volksinitiative gegen Finanzkapital (Geht es plakativer? Geht es regressiver? Geht es völkischer?) wohl dazu sagen werden? Scheint mal wieder ein ehemals Linker, heim ins Reich geholt zu werden.

Anmerkung: Diesen Satz sehe ich selbstredend nicht als Drohung, sondern als Aufzeigen der Konsequenz, die einem erneuten deutsch-nationalistischen Abenteuer unweigerlich folgen würde: die Katastrophe und Zerstörung eines verlorenen Krieges.

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5 Kommentare zu “Aphorismus #268

  1. anonymus sagt:

    ja klar… der nette Nationalist von nebenan… jedes andere Land is doof aber wir wollen ihnen natürlich nix böses…..

  2. ungenannter sagt:

    Ich weiß nicht, ob ich lachen oder ob ich weinen soll. Mir Unkenntnis der historischen Zusammenhänge und der aktuellen politischen Lage vorzuwerfen, zeugt mehr von Ihrer Unkenntnis als von meinen.
    Sie haben sich als rechts geoutet, nun da habe ich Sie beim Wort genommen.
    Und nun beschweren Sie sich?
    Nun reden Sie mich schwach an?
    Als Eingang gleich ein ad hominem?
    Schmock!
    si tacuisses… Oder muss ich Ihnen das noch übersetzen?
    Im Gegensatz zu Ihnen, weiß ich, was ich weiß, und was ich nicht weiß und besser die Klappe halte.

  3. Andreas Müller sagt:

    Großdeutschlandträumereien?
    Militarisierung?
    Krieg?

    Wie bitte?

    Meinen Sie mit dem Ansehen einer Hand voll Guido-Knopp Reportagen über das dritte Reich hätten Sie nun genügend Expertise, über alle Strömungen rechts der CDU urteilen zu können? Kann es sein, dass die NPD als eine rechtsextreme Partei, die Einzige Vereinigung ist, die sie kennen und der Sie Ihr Prädikat Rechts=Großdeutschlandträumereien=Militarisierung=Krieg aufpappen?

    Ihre Unkenntnis war mir durch Ihren undifferenzierten Eingangsbeitrag bewusst, aber dass sie auch noch mit Stolz darauf rumreiten, kaum bis Nichts zu wissen, schockiert schon. Als Bildungsbürger sollten Sie sich schon einmal etwas Länger als gefühlte drei Minuten mit einem ganzen politischen Spektrum befasst haben, bevor sie in globaler Weise darüber urteilen.

    Das habe ja selbst ich eine differenziertes Bild der politischen Linken. Und ich schwinge mich nicht zum politischen Experten auf.

  4. ungenannter sagt:

    Auch wenn es offensichtlich ist, und so simpel wie das Einmaleins: den Horizont eines Rechten übersteigt es also.
    Nun, weil ich einen guten Abend gehabt habe:
    rechts –> Nationalismus –> Großdeutschlandträumereien + Militarisierung –> Krieg –> Verlorener Krieg.

  5. Andreas Müller sagt:

    gibt es deinerseits auch eine Begründung für diese „zwangsläufige Konsequenz?“
    Ich bezeichne mich nämlich als politisch rechts und kann diesen Gedanken nicht nachvollziehen.

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