Aphorismus #292

Dem wahren Gesicht des Islam begegnet man nicht auf der deutschen Islamkonferenz. Man begegnet ihm in Ländern wie Pakistan. Dieser Islam richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben – gegen Demokraten, gegen Atheisten und vor allem gegen Frauen. Und die Welt schaut wie paralysiert zu.*

Der türkischstämmige deutscher Schriftsteller Zafer Şenocak ist sicher über jeden rassistischen Zweifel erhaben.

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* … und ich möchte ergänzen: das wahre Gesicht des Christentums sieht man nicht in den sonntäglichen Gottesdiensten, sondern auf den Versammlungen fanatischer christlicher Fundamentalisten, die weltweit versuchen, die Aufklärung auszulöschen, indem sie gegen alles geifern, was in den letzten beiden Jahrhunderten an Freiheit gewonnen wurde.

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6 Kommentare zu “Aphorismus #292

  1. tetrapanax sagt:

    Ja, so in etwa.

    Gandhi hat etwas Gewaltlosigkeit, Liebe und Respekt gelehrt und dies sowohl unbeugsam als auch charismatisch vertreten. Auf diese Weise hat er mit seinen Anhängern Indien in die Unabhängigkeit geführt. Gewaltlos zu agieren in einer gewalttätigen Umwelt – das erfordert eine tiefe Selbstreflektion, Menschenkenntnis, Vertrauen und Selbstbeherrschung. Ebenso wie die friedliche Überwindung von Klassenschranken.

    Ich vermute, wenn Gandhi vor über 2000 Jahren in der Levante geboren worden wäre, hätten seine Anhänger ihn später zum „Gottessohn“ erkoren und eine Kirche um ihn, bzw. seine Lehre aufgebaut. Vermutlich wären in seinem Namen auch Kriege geführt und Genozide begangen worden…

    Gandhi hatte nun mal das Glück, daß er Inder war, und die Inder etwas anders mit „großen Seelen“ (Mahatma) umgehen…

  2. Anonymus sagt:

    Dann kann man sich genauso Gandhi-ist nenne….

  3. tetrapanax sagt:

    @ Anonymus

    Die Kernbotschaft des Zimmermannsohns hat nichts mit dem AT oder dem NT zu tun – außer daß im NT (aber nicht nur) über den Nazarener aus verschiedensten Quellen berichtet.

    Ich verstehe das Christ-sein in seinem besten Sinn: Zu versuchen, der Lehre Christi zu folgen. Genau wie Marxisten die Lehre von Marx verwirklichen wollen – was übrigens leicht zu einer fast schon ratzingerähnlichen Dogmatik ausufern kann 🙂 Nur, daß der Marxismus keine spirituelle Komponente hat…

    Ich denke, für die Anhänger Christi bedarf es keiner Kirche, ich gehe sogar davon aus, daß die Mitgliedschaft in einem solchen Verein äußerst hinderlich ist. Das AT ist nicht notwenig, um den „Gottessohn“ zu verstehen, es gibt nur den Mythos der jüdischen Religion wieder; Das NT ist eine religiös-politische Zusammenstellung von 66 Schriften. Es wurde nichts aufgenommen, was dem Macht- und Führungsanspruch der jungen Kirche entgegengestanden hat. Deswegen können die apokryhischen Schriften (Texte, die nicht in die Bibel aufgenommen wurden) für einen Christen sehr interessant und aufschlussreich sein.

  4. ungenannter sagt:

    Ja habe ich.
    Kenne nicht nur die „Vorzeigestellen“ der Bibel mit Friede, Freude, Eierkuchen.
    Dass ich Atheist bin, hat schon seinen Grund…

  5. Anonymus sagt:

    Schon mal den Spaß gemacht, das AT zu lesen?
    sollte man jemals geglaubt haben fällt man spätestens da vom Glauben ab….
    da is nix mit Frieden und Liebe…
    Steinigung Vergewaltigung und Mord sind dafür passendere Überschriften…
    und mit einige Stellen des NT lässt sich auch viel Schindluder treiben….

  6. tetrapanax sagt:

    Wieso soll der Wahabismus den Islam repräsentieren? Ist er nicht nur eine Strömung, unter vielen anderen Strömungen des Islam? Auch wenn er z. Zt. am lautesten schreit und sich (gewaltsam) ausbreitet…

    Warum soll das „wahre“ Christentum durch deren wortgläubige Fanatiker repräsentiert werden? Sind nicht jene die wahren Christen, die aus ihrem Glauben heraus offen gegen den Haß und für die Opfer eintreten? Können sich nicht jene nur Christen nennen, die (Mit-)Menschlichkeit in der Welt zu halten und das Leid zu mindern versuchen?

    Ich identifiziere mich ja auch nicht mir meinem blöden mich zum Wahnsinn treibenden Perfektionismus und sage „Das ist der wahre Kern des tetrapanax.“

    Ich finde,die Worte des Herrn Şenocak entspringen keiner sonderlich differenzierten Betrachtungsweise.

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