Moderne Inquisition

Fazit:

Der Glaube, wie er auch immer aussieht, schafft mehr Probleme als er löst. Religion hat lange genug Zeit gehabt, zu beweisen, dass sie gut ist für den Menschen, dass sie Erklärungen abliefern kann, die tragen, dass sie tatsächlich bessere Menschen macht. Dabei hat der Glaube, haben die Religionen auf ganzer Linie versagt.

Darum: nicht der Atheismus muss sich rechtfertigen, sondern umgekehrt der Glaube. Ich weigere mich in Zukunft, die Begründungsarbeit für alle Theisten, Mystiker, Metaphysiker etc zu übernehmen.
SIE müssen mir beweisen, dass ihr postuliertes Surplus existiert und wie es denn aussehen soll. Aber außer Behauptungen und Plattitüden ist da wenig zu holen.

Man muss nur den Blick vom Himmel oder der Hölle lösen und die Augen aufmachen. Es gibt eine einmalige Welt zu entdecken. Eine Welt voller Poesie um uns herum.
Und DAS geht ohne den Klotz „Glauben“ am Bein tausendmal leichter!

P.S.: Dieser Artikel ist die stark erweiterte Fassung eines Posts bei telepolis von mir, bei dem es genau darum ging: dass sich mal wieder der Atheist vor der Inquisition der Religiösen zu verantworten hatte.

P.P.S.: Was sich über Religion sagen lässt, gilt 1:1 über jede Philosophie des Übernatürlichen, in welchem Gewand sie auch immer daher kommt. Dies zu erleben hatte ich das Vergnügen, als ich wagte einen Herrn Sloterdijk zu kritisieren. Wo? Natürlich auf telepolis.