Wasser, Brot und Margarita!

Wie kam es zur Finanzkrise?
Warum platzen Schecks, verschwinden Ersparnisse und gehen Banken pleite?
Was kann man dagegen tun?
Wer verdient daran?
Sind wieder mal nur die Juden schuld?
Welche Opfer müssen gebracht werden? Reicht ein Huhn, oder braucht es einen neuen Messias?
Und zu guter Letzt: was sollen wir tun? Nichts mehr kaufen oder weitermachen wie bisher?

Und was hat das alles mit einem Mixer zu tun?

Die Antworten auf all diese und noch viel mehr Fragen gibt es in der bitterbösen Southpark-Folge „Margaritaville“.
Viel Spaß!

P.S.: Den Hinweis auf diese Folge habe ich auf linksnet gefunden.
P.S.: So werde ich zu einem Spätbekehrten: Hätte nie gedacht, dass Southpark so gut ist!

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2 Kommentare zu “Wasser, Brot und Margarita!

  1. goedel sagt:

    Vielleicht solltest Du Dir noch ein paar weitere Episoden ansehen, ehe Du ein endgültiges Urteil über die Serie fällst.

    Ich gebe zu, dass ich die Serie auch gerne sehe. Und ich muss auch schmunzeln, wenn South Parks Betreiber des Asia-Restaurants „City Wok“ sich am Telefon mit „Shitty Wok“ meldet.

    Das Problem mit dieser Serie ist, dass sie auf mehreren Ebenen funktioniert. Halbwegs gebildete und wache Zuschauer werden in der Überzeichnung rassistischer und homophober Stereotype in dieser Sendung eine satirische Kritik an diesen erkennen.

    Für einen guten Teil der Zuschauer mag die Serie aber auch als Bestätigung ihrer Stereotype dienen. Es ist ja kein Zufall, dass die Akteure dieser Serie vier weiße Mittelschichtskinder sind. Alles wird aus ihrer Perspektive betrachtet. Sie sind im Grunde alle „gute Jungs“, selbst wenn sie „mal“ im Einzelfall antisemitisch, rassistisch oder homophob sind. Damit werden solche Einstellungen letztlich auch verharmlost.

    In einer Folge, in der der schwarze Schulkantinenkoch gegen die Flagge von South Park zu Felde zieht (eine Abbildung von vier Weißen, die einen Schwarzen hängen), bezichtigt dieser sich nachher selbst des Rassismus, weil er einigen Weißen Rassismus vorgeworfen hat, die aber schon so „farbenblind“, also unrassistisch waren, dass sie auf der Flagge nur das Todesstrafenmotiv erkannten. Also das klassische „blame the victim“.

    Der in die Alltagssprache übernommene abwertende Spruch „That’s so gay“ stammt ebenfalls aus dieser Serie. Auch auf deutschen Schulhöfen ist „schwul“ als abwertende Vokabel anschließend wieder sehr populär geworden.

    Macher von Serien wie South Park machen sich gleichzeitig dadurch unangreifbar, dass jede Kritik an ihrer Stereotypisierung als sauertöpfische „political correctness“ abgetan wird.

    Also, eine Diskussion über diese Serie lohnt durchaus.

  2. Duckhome sagt:

    Aufgelesen 175…

    ● Twitter schadet der Moral seiner Nutzer
    ● Wir werden alles selber machen müssen
    ● Ich wollte diese Menschen töten
    ● Wasser, Brot und Margarita!
    ● „Die verfluchten Stunden am Abend“
    ● SPD-Austrittserklärung von Julia Reda

    Twitter schadet d…

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