Aphorismus #459

Utz Claassen, Meinhard Miegel, Raffelhüschen, Sinn, Olaf Henkel, Leute, von denen ich kein Butterbrot annehmen würde!

Albrecht Müller in einem Spiegel-Interview über ein paar Liebelings-Experten und Gäste bundesdeutscher Polit-Talk-Shows.

Warum man diesen Herren nicht über den Weg trauen sollte, merkt man, wenn man nur ein paar ihrer Pöstchen und Funktionen Revue passieren lässt:
Utz Claassen: Vorsitzender der BDI-Initiative „Innovationsstrategien und Wissensmanagement“; Mitglied der Forschungsunion Wirtschaft-Wissenschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung; Honorarprofessor an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover; Mitglied des Stiftungsrates der Georg-August-Universität Göttingen…
Meinhard Miegel: … Vorstand des Denkwerk Zukunft – Stiftung kulturelle Erneuerung; wissenschaftlicher Leiter des Ameranger Disputs der Ernst Freiberger-Stiftung…
Bernd Raffelhüschen: Berufung in die Rürup-Kommission; Mitglied im Aufsichtsrat der ERGO Versicherungsgruppe und der Volksbank Freiburg; wissenschaftlicher Berater für die Victoria Versicherung AG; Mitglied des Vorstands der Stiftung Marktwirtschaft; Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft; Beiratsmitglied der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen…
Hans-Werner Sinn: Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik; Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung; Präsident des International Institute of Public Finance; Fellow des National Bureau of Economic Research in Cambridge (USA); Mitglied im Aufsichtsrat der HypoVereinsbank…
Olaf Henkel: Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie; Präsident der Leibniz-Gemeinschaft; Senior Advisor“ der Bank of America; diverse Aufsichtsratsposten

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Ein Kommentar zu “Aphorismus #459

  1. lebowski sagt:

    Wir wollen mal hier einen anderen ganz großen der Wahrsager-Zunft nicht vergessen: Thomas Straubhaar.

    „Statt mit innovativen Konzepten oder zutreffenden Prognosen zu überzeugen, verwirrt der Direktor des HWWI, Thomas Straubhaar, eher durch unglückliche Vergleiche. Während die öffentlich geförderten Wirtschaftsforschungsinstitute (z. B. ZEW) eine strengere Regulierung des internationalen Finanzmarktes fordern, um das Vertrauen in die Banken wiederherzustellen, lehnte er diese mit Hinweis auf die Stasi ab. Regulierung sei nicht etwa die Voraussetzung des Vertrauens, sondern ihr Ersatz. Dass Vertrauen allein die Wirtschaftskrise offensichtlich nicht verhindern konnte, ficht ihn scheinbar nicht an.

    Dieses Ergebnis verwundert nicht: Das HWWI ist aus dem Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archiv HWWA hervorgegangen, das wegen unzureichender Forschungsleistung keine Fördergelder mehr erhielt und Ende 2006 aufgelöst wurde. Präsident war damals ebenfalls Thomas Straubhaar.“
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30933/1.html

    Akademische Mietmäuler eben!

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