Aphorismus #467

Wie soll pol. Macht, wenn sie gewonnen ist, gebraucht werden? Jetzt noch nicht zu sagen. Vielleicht Erkämpfung neuer Export-Mögl., vielleicht- und wohl besser- Eroberung neuen Lebensraums im Osten u. dessen rücksichtslose Germanisierung.

So in laut „Liebermann-AufzeichnungHitler in seinem ersten und geheimen Zusammentraffen mit der Generalität der Wehrmacht kurz nach der Machtergreifung am 3.2.1933. Sollte mal gerade mal 6 1/2 Jahre dauern, bis die rücksichtslose Germanisierung des Osten am 1.9.1939 mit dem Überfall auf Polen begann.
Die Generäle hörten ihrem Hitler wohlwollend zu. Nach seinem Weggang machte aber  ein Wort von Schiller die Runde: „Stets war die Rede kecker als die Tat“. Hätten sie ihn doch nur ernst genommen! Ach ja, wäre auch nichts passiert, denn bei aller Abneigung gegen den Emporkömmling, waren sie sich in einem einig: Deutschland musste wieder zu altem Glanz und Gloria erstarken! Und dafür stand die der Nationalsozialismus.

Die passende Musik dazu, düster, schwer und sehr deutsch:
Deutsch Nepal“ von Amon Düül II
Bis Afghanistan haben es deutsche Truppen ja  schon wieder geschafft…

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Ein Kommentar zu “Aphorismus #467

  1. blu_frisbee sagt:

    Daß der kleine böse Mann mit dem Bart & seine Parteikumpels ganz alleine den WK2 gewollt hätte ist ein Märchen. Die genauen Pläne für WK2 wurden bereits Mitte der 20er Jahre ausgearbeitet, als Hitler noch in Festungshaft saß und keinen Schimmer davon hatte, daß er dieses Heer einmal führen sollte.
    > http://www.zeit.de/1997/11/Der_grosse_Plan

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