Aphorismus #469

Für eine ausgewogene Energiepolitik über das Jahr 2020 hinaus ist die Nutzung von Atomenergie eine Brückentechnologie und unverzichtbar. Ein Ausstieg in zehn Jahren, wie noch unter der rot-grünen Regierung beschlossen, kommt für die nationale Energieversorgung zu abrupt.

Angela Merkel am 30.8.2009

Ist jedem einischtig, dass eine Frist von 20 Jahren vom Atomkonsens im Jahr 2000 bis zum vorgesehenen Abschalten des letzten AKW im Jahr 2020 eine VIEL zu kurze Frist  ist. 20 Jahre sind einfach total abrupt. Da können sich die Stromriesen gar nicht darauf vorbereiten. Die Armen. Ohhhh! – Lächerlich ist das, verlogen und durchsichtig. Solange sich damit Geld verdienen lässt, sollen die maroden Strahlenschleudern wie Krümmel am Netz bleiben. Hauptsache die Kasse stimmt. Und für die Folgen kommt wie immer die Allgemeinheit auf.  In Zukunft sollten daher alle Herren aus den Vorstandsetagen in einen ihrer AKWs oder in Gorleben wohnen. Möglichst nah an der „unverzichtbaren Brückentechnologie“*. Und wenn’s kracht, dürfen sie dann als allererste ran an den Feind. Ist ja bekanntermaßen völlig harmlos, diese Atomenergie.

* Ach ja, Frau Merkel, schönes Beispiel für Neusprech: keine Technologie führt so sehr in eine Sackgasse wie die Atomenergie, denn was hat sich je aus dieser entwickelt, und was kann aus ihr noch entwickelt werden? Richtig: nichts. Brücken sehen anders aus.

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