Aphorismus #556

Wort zum Sonntag #29

Jesus ist das Gegenstück eines Genies: Er ist ein Idiot.

Heute ganz kurz, aber ganz zutreffend ein erbauliches Wort von Friedrich Nietzsche, Nachlass, KSA 13: 14[38]
Oder ist es keine Idiotie, keines, wirklich KEINES seiner Ziele zu erreichen?
Mehr dazu in meinen anderen Beiträgen dieser Kategorie!

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14 Kommentare zu “Aphorismus #556

  1. ungenannter sagt:

    Ach nö.
    Jesus als Gnostiker? Als antiker Eso-Fuzzi?
    Das ist weder historisch noch irgendwie theologisch haltbar, sondern nur rückwärtsgewandte Projektion.
    Das sog. Thomas-Evangelium hat so gut wie gar nichts mehr mit der Botschaft vom nahen Reich Gottes zu tun, die Jesus verkündete und durch und durch apokalyptisch und absolut nicht „ideell“ meinte. Letzteres wäre eher deutscher Idealsimus, aber nicht jüdische Frömmigkeit des 1. Jhd. n.d.Z.: Jesus war rabbinisch geschulter Jude. Und die hatten mit Gnostik/ Esoterik so viel zu tun wie BILD mit seriösem Journalismus. 😉

  2. Piotr sagt:

    Nietzsche meinte damit den Dostojewskischen „Idiot“. Was Jesus „Ziele“ betrifft, so sind dies natürlich geistige Ideale, und keine Versprechungen — siehe auch das Thomasevangelium, oder: http://members.optushome.com.au/davidquinn000/Jesus01.htm

  3. Piotr sagt:

    Nietzsche meinte damit den Dostojewskischen „Idioten“. Was Jesus „Ziele“ betrifft, so sind dies natürlich geistige Ideale, und keine Versprechungen — siehe auch das Thomasevangelium, oder: http://members.optushome.com.au/davidquinn000/Jesus01.htm

  4. ungenannter sagt:

    Deutschland sucht den Superdeppen?

  5. Hauptschulbitch84 sagt:

    ey alter euer komisches Gelaber über Denken blick ich voll überhaupt nich…
    wann kommt denn wieder DSDS?

  6. ungenannter sagt:

    damit kann ich gut und gerne leben.
    Beste Grüße nach Österreich.
    d.U.

  7. amoruritme sagt:

    was brauchst du dann noch zur Anerkenntnis dieser Tatsache?

    sry, aber für mich sind deine worte eine interessante interpretation, aber keine tatsache.

    was nun tatsachen und interpretationen sind, obliegt unserer interpretation und es ist für mich eine vorwegnehmbare tatsache, dass wir uns auf keine gemeinsame einigen werden. das mein ich nicht bös, sondern ich möchte damit nur andeuten, dass ich eigentlich über meine/deine feinzieselierungsunterscheidung zw den beiden nicht wirklich weiterreden möchte.

    das wäre einfach zu ermüdend für beide von uns und wir würden uns bestimmt nicht auf die schnelle, sozusagen aphoristische tour einigen.

    ich werde jedenfalls über deine worte („these“ hätte ich fast gesagt, aber ich will dich nicht ärgern) nachdenken…

    lg

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