Aphorismus #667

Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit.

Dieser sich durch das jämmerliche ministrale Gestammel und Geeiere im Kunnduz-Untersuchungsausschuss mal wieder bestätigte Satz wird unterschiedlichen Personen zugeschrieben: Rudyard Kipling [1], Hiriam Johnson [2], Arthur Ponsonby [3].  Der Gedanke ist jedoch viel älter, wie die Worte von Samuel Johnson aus dem Jahr 1758 beweisen:  „Among the calamities of war may be jointly numbered the diminution of the love of truth, by the falsehoods which interest dictates and credulity encourages.

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[1] Die Wahrheit ist das erste Opfer des Krieges. – Leider kein englisches Original greifbar! Es scheint auch eher im deutschsprachigen Raum Kipling zugeschrieben zu werden.
[2] The first casualty when war comes is truth.
[3] When war is declared, truth is the first casualty.

Ein Kommentar zu “Aphorismus #667

  1. Manueln sagt:

    Soweit ich das weiß, ist dieser Spruch bereits v.Chr. von einem Römer geprägt worden.
    Und vermutlich war er auch schon damals nicht neu.
    Seltsamerweise fällt mir dazu der Name Ovid ein, obwohl ich den eher in der Ecke „Schriftsteller“ eingeordnet hätte.

    Daran lässt sich schön erkennen, dass die Menschheit einfach nicht lernfähig ist – sie fällt immer auf den gleichen Mist herein…

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