Die Täter stilisieren sich als Opfer

„In seiner Predigt am Samstagabend anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Katholischen Deutschen Frauenbunds sagte [der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig] Müller, den Medien gehe es darum, „die Glaubwürdigkeit der Kirche zu erschüttern.“ Müller verglich die Berichterstattung in den Medien mit der kirchenfeindlichen Haltung des nationalsozialistischen Regimes. Er würdigte in seiner Predigt den Widerstand des Frauenbunds in den 30er- und 40er-Jahren gegen das kirchenfeindliche Nazi-Regime. Er sagte: „In einer großen Krisensituation“ hätten die Frauen des Frauenbundes sich gegen die damals christenfeindliche, nationalsozialistische Ideologie gewandt. „Jetzt erleben wir wieder eine Kampagne gegen die Kirche“, so Müller…“
Quelle: Missbrauchsfälle – Regensburger Bischof kritisiert Medien (Zu finden auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks, ganz gewiss keine all zu großen Kirchenkritiker.)

Wurde auch Zeit, dass endlich ein Offizieller der Kirche die Hosen runter lässt und zeigt, wes Geistes Kind dieser verkommene Verein wirklich ist.
In diesem Zusammenhang erinnere ich an meinen Artikel Nazivergleiche

Écrasez l’infâme!

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Ein Kommentar zu “Die Täter stilisieren sich als Opfer

  1. […] wohl aber eine nüchterne Debatte mit dem Unfassbaren, auch wenn es noch so unangenehm ist. Ein Ungenannter sieht in Müllers Äußerung die Geisteshaltung der Kirche. Interessant ist in diesem Zusammenhang […]

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