Aphorismus #672

Prayer For Those Who Have Suffered Abuse Of Any Kind – Physical, Sexual, Psychological Or Emotional

Lord, we are so sorry for what some of us did to your children: treated them so cruelly, especially in their hour of need.
We have left them with a lifelong suffering.
his was not your plan for them or us.
Please help us to help them.
Guide us, Lord, Amen.

Prayer sent to Archbishop Martin of Dublin by a survivor of abuse

Ist doch schön praktisch so ein Gebet zu Gott, in dem man „sorry“ sagt, sich „schuldig“ gibt und am Ende ein „hilf uns“ nachschiebt. Mehr braucht es nicht, damit der Katholik, insbesondere der Amtsträger wieder ein reines Gewissen hat, und die Kirche weitermachen kann wie bisher. Wenn es angeblich Gottes Plan ist, sass die Opfer nicht leiden, warum um alles in der Welt, haben die Bischöfe nicht schon vor 30 oder 40 Jahren etwas dagegen unternommen? Warum brauchte es jahrelangen Durck von außen, bis sich etwas tat? Ein „Tut uns leid“ kostet nichts, tut nicht weh und dient nur dem Ziel, das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen.
Angeblich ist diese Heuchelei ja sogar von einem Missbrauchsopfer. Warum aber, heißt es dann darin „Please help us to help them“? Wer soll da wem helfen? Die Opfer den Opfern? Die Opfer den Tätern? Die Kirche den Opfern? ??? Das haut doch schon grammatikalisch nicht hin. Aber diese Schwammigkeit ist ganz im Sinne der Heuchler mit römischen Kragen. Auch die Opfer müssen Gott um Verzeihung bitten! Schließlich haben sie mit ihrem Gang an die Öffentlichkeit der Hl. Mutter Kirche großen Schaden zugefügt! Sollen sich was schämen.
Dass es anders geht, ja anders gehen muss, macht das hier deutlich.

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