Aphorismus #687

Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde.

Diese Ungeheuerlichkeit verdanken wir nicht einem islamistischen Ayatollah oder einem durchgeknallten Taliban, nein sie stammt von Thomas von Aquin (1225 – 1274), „1323 heilig gesprochen, 1567 zum Kirchenlehrer, 1880 zum Patron aller katholischen Hochschulen und seine Lehre, der Thomismus, 1879 zur offiziellen Philosophie der Kirche erklärt.“ Da wundert es nicht, was der Papst und seine Spießgesellen so absondern. Oder wollen sie nur ablenken, dass sie durch schadhaften Samen oder feuchte Winde entstanden sind? Könnte ja jemand merken, was für einen hanebüchenen Unsinn sie glauben und aller Welt auftischen wollen.

Noch einer sei erlaubt:

Die Frau ist ein Missgriff der Natur. Mit ihrem Feuchtigkeitsüberschuss und ihrer Untertemperatur körperlich und geistig minderwertiger. Sie ist eine Art verstümmelter, verfehlter, misslungener Mann. Die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann.

Es hat Tradition, dass der Verein, der sich auf ihn beruft, mit Frauen nicht kann. Außer mit Maria. Aber die hatte ja nie Sex. Und außerdem ist sie die Gottesmutter. Was für ein bescheuerter Titel! Oh, jetzt aber flugs Buße getan: Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes.

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