Aphorismus #886

Masters of War

Come you masters of war
You that build the big guns
You that build the death planes
You that build all the bombs
You that hide behind walls
You that hide behind desks
I just want you to know
I can see through your masks. 

You that never done nothin‘
But build to destroy
You play with my world
Like it’s your little toy
You put a gun in my hand
And you hide from my eyes
And you turn and run farther
When the fast bullets fly.

Gibt es einen besseren Kommentar zu den Schweinereien im Irak-Krieg, die dank wiki-leaks mal wieder für ein paar Tage in aller Munde sind? Gerne hätte ich auf die Originalfassung von Bob Dylan verlinkt. Aber Sony hat ja bekanntlich alle Dylan-Aufnahmen in Deutschland aus youtube herausgenommen. Darum verlinke ich hier auf ein paar schöne Alternativen:

Los geht es mit einer recht eigenwilligen “ Version des Hip-Hop-Produzenten und Schlagzeugers Questlove zusammen mit „GGALP“ (ein Teil seiner Band The Roots), d.h. Gitarre und Sousaphone (!). Das ergibt eine ganz vorzügliche Mischung in zwei Teilen: Teil 1, Teil 2 . Am Anfang braucht es ein wenig bis die Band in Fahrt kommt. Aber dann ist sie nicht mehr zu stoppen. Und wo sieht man sonst einen Sousaphone-Spieler im Metal-Posing?

Traditioneller gehen Eddie Vedder mit Pearl Jam das Stück an, jedoch dank E-Gitarre mit weit mehr Aggressivität als seinerzeit Dylan.

Wer auf Prog steht- dem sei sowieso deutsche Band RPWL empfohlen-, wird sicher an dieser Variante seine Freude haben.

Aus Dänemark kommt von „Dragontears“ ein psychedelisches Master of War.

Cher allerdings hätte es besser gelassen, Dylan zu singen. Nervig. Zum Glück ist sie aber nicht auf die Schnapsidee mit dem Reggae-Rhythmus gekommen, wie es hier geschehen ist.

Viel Spaß beim Finden der Lieblingsversion. Der Song hat es verdient!

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