Aphorismus #1012

Raubkopierer sind Verbrecher, schon immer!

„Wehe dir, Betrüger und Dieb von fremder Arbeitsleistung und Einfällen, laß es dir nicht einfallen, deine dreisten Hände an diese Werke anzulegen! Denn lass dir sagen, dass uns das Privileg durch den ruhmreichsten Kaiser des heiligen römischen Reichs, Maximilian, erteilt ist, dass niemand in Nachschnitten diese Bilder drucken oder gedruckt innerhalb des Reichsgebiet verkaufen darf. Solltest du aber in Missachtung oder aus verbrecherischer Habgier zuwiderhandeln, sei versichert, dass du nach Konfiskation deines Besitzes mit der schärfsten Strafe rechnen musst.“

Albrecht Dürer (1471 – 1528), der Urheber  sanfter Hasen und frommer  Hände war alles andere als sanft und fromm, wenn es um die Vermarktung seiner Werke ging und die Durchsetzung seines Gott gegebenen Urheberrechts staatlich garantierten Vermarktungsprivilegs. Schon damals ging es immer um letzteres, wenn von ersterem die Rede war.
Zu verdanken habe ich dieses erhellende Zitat Hal Faber.

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