Aphorismus #1024

Wenn die Kirchen im Durchschnitt noch fünf Prozent Eigenmittel beisteuern, muss man schon froh sein!

Ursula Krickl vom Deutschen Städte- und Gemeindebund zum Thema christliche Kindergärten

Bei Altenheimen, Krankenhäusern, Schulen ist das nicht anders. Sogar ihre Wohlfahrtsverbände, Caritas und Diakonie, betreiben die Kirchen zu achtundneunzig Prozent mit dem Geld aller.

Zu finden sind diese skandalösen Fakten in dem lesenswerten SPON-Artikel: Getauft für den Job

Aphorismus #977

Die [katholische] Kirche […] ist durch den Missbrauchsskandal unter ein allgemein gesellschaftlich akzeptiertes Zivilisationsniveau gefallen. Damit ist sie nicht nur hinter ihren eigenen Anspruch zurück gefallen, sondern hat sich außerhalb des gesellschaftlich akzeptierten moralischen Konsenses gestellt.

Dr.rer. soc. Dr. theol. Michael N. Ebertz, Professor für „Sozialpolitik, Freie Wohlfahrtspflege, kirchliche Sozialarbeit“ an der Katholischen (sic!) Hochschule Freiburg in einem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger
Wenn das mal nicht dem Herrn Professor den Lehrstuhl kostet.

Aphorismus #696

Wort zum Sonntag #49

Wer noch immer ungefragt und unfreiwillig hinter den modrigen und kalten Mauern der katholischen Kirche in Dummheit und Ohnmacht gefangen ist, den Ausgang gibt es hier!

Kirchenaustritte in Deutschland 1992 – 2008

Und warum sind die Austrittszahlen in der katholischen Kirche geringer als in der evangelischen?
Weil sie eine bessere Arbeit macht?
Weil sie sich nicht dem Zeitgeist anpasst?
Weil sie frömmer ist?
Weil sie eine Kirche zum Anfassen ist?
Weil sie die besseren Rituale hat?
Ich glaube kaum.
Der Grund ist m.E. der, dass den Katholiken (in den meisten Fällen) in jungen Jahren mehr die Hölle heiß gemacht wird als den Protestanten. Das hat nachhaltige Wirkung!